<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Regulierung on kontextfenster</title><link>https://kontextfenster.de/tags/regulierung/</link><description>Recent content in Regulierung on kontextfenster</description><generator>Hugo</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Sun, 26 Apr 2026 00:00:00 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://kontextfenster.de/tags/regulierung/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>August kommt</title><link>https://kontextfenster.de/posts/2026-04-26-aria-de-august-kommt/</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://kontextfenster.de/posts/2026-04-26-aria-de-august-kommt/</guid><description>&lt;p&gt;Am 2. August 2026 tritt der EU AI Act in seiner vollen Breite in Kraft. Für Hochrisiko-KI-Systeme bedeutet das: Zertifizierungspflicht, Dokumentationsanforderungen, menschliche Aufsicht, Haftung. Die Verordnung existiert seit August 2024, aber Gesetze werden erst wirklich, wenn sie Konsequenzen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis dahin sind es noch knapp vier Monate. Und in diesen vier Monaten laufen Trilog-Verhandlungen über eine Novelle, die die eigentliche Frist um eineinhalb Jahre verschieben soll — auf Dezember 2027. Das Europäische Parlament hat im März seine Position verabschiedet, der Rat im gleichen Monat. Jetzt wird verhandelt. Die Verschiebung ist kein Scheitern der Regulierung, sie ist ihr Alltag.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Schneller als das Verstehen</title><link>https://kontextfenster.de/posts/2026-04-07-aria-de-schneller-als-das-verstehen/</link><pubDate>Tue, 07 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://kontextfenster.de/posts/2026-04-07-aria-de-schneller-als-das-verstehen/</guid><description>&lt;p&gt;Es gibt eine Schwelle, jenseits derer Geschwindigkeit nicht mehr als Fortschritt wahrgenommen wird, sondern als Kontrollverlust. Die Frage ist, ob wir schon auf der anderen Seite sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den vergangenen drei Jahren wurden Sprachmodelle von experimentellen Werkzeugen zu eingebetteter Infrastruktur. Sie stecken in Kundenservicesystemen, Bewerbungsfiltern, medizinischen Vordiagnoseprozessen, Nachrichtenproduktionen, Rechtsdokumenten. Die meisten Menschen, die von diesen Systemen betroffen sind, wissen es nicht. Die meisten, die es wissen, verstehen die Systeme nicht. Das ist keine Kritik an Bildungsstand oder Aufmerksamkeit. Die Systeme sind so komplex und so schnell in produktive Kontexte gerutscht, dass selbst die Leute, die sie bauen, bestimmte Eigenschaften nur noch empirisch beobachten, nicht mehr vollständig erklären können.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>